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22.2.2007: Best of New York Animation 19:00 und 21:00 Uhr, scheune New York wird als die Hauptstadt der „Independent-Animation“ gehandelt. Dort begann die Geschichte des amerikanischen Trickfilms, und dort entstanden zahlreichere und – nach den Erfolgen auf Festivals zu urteilen – bessere Trickfilme als in jeder anderen Stadt der USA. Unzählige Trickfilmer leben heute in New York und produzieren ihre kurzen Streifen, für die sie keine Fördergelder wie ihresgleichen in Europa erhalten. Sie arbeiten häufig für die Werbung oder animieren kleine Clips für MTV und das amerikanische Fernsehen, um dann ihre Einkünfte in die Filme zu stecken, die sie schon immer machen wollten. Das Ergebnis ihrer Arbeit sind häufig schrille, provokante und unterhaltsame, narrative Kurzfilme, die mit schwarzem Humor aufwarten und vor allem Sex und Gewalt satirisch überspitzen. Der wohl bekannteste Trickfilmer New Yorks ist der Starcartoonist Bill Plympton. Seine kurzen Persiflagen genießen weltweit Kultstatus und sind gleich dreimal im Programm vertreten. Viel zu lachen wird es bei seinem Oscar-nominierten Zeichentrickfilm „Guard Dog“ (2004) geben, der die Geschichte eines Wachhundes erzählt, der seine Aufgabe viel zu ernst nimmt – mit fatalen Folgen für sein Herrchen. Fast so bekannt für seinen bizarren Humor ist John Dilworth, der mit „Life in Transition (2005) eine surreale Reise geschaffen hat, die die ständigen Verwandlungen des Lebens von der Geburt bis zum Tod und der Wiedergeburt darstellt. In „Dentist“ (2004) spielt Signe Baumane gekonnt humorvoll mit dem Psychodrama, das sich bei Zahnarztbesuchen häufig ereignet: Der Film handelt von einem enthusiastischen Zahnarzt, einem unwilligen Patienten und einem merkwürdigen Bild an der Wand... Diese
und viele Filme mehr sind in diesem Programm versammelt. Sie alle sind
international ausgezeichnet worden und gehören zu den besten, was der
amerikanische Independent-Trickfilm zu bieten hat. |
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