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28.10.2007, 21:00 Uhr Hochschulrevue: Kunsthochschule Kassel Animation hat in Kassel eine lange Tradition. 1979 gründeten Paul Driessen und Jan Lenica dort das Studienfach für Trickfilm und lehrten die Kunst des narrativen Animationsfilms mit großem Erfolg. Unter ihrer Ägide entstanden zahlreiche preisgekrönte Diplomfilme, darunter gleich zwei deutsche Oscar-Preisträger. Heute wird die Klasse von Thomas Meyer-Hermann und Andreas Hykade geleitet. Beide konnten mit ihren Filmen internationale Erfolge feiern und eröffnen den Studenten mit ihrer Erfahrung neue Wege in die Vielfalt moderner Trickfilmtechniken. Der Schwerpunkt hat sich von Puppen- und Zeichentrick zur Computeranimation verlagert – die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, ist aber unabhängig von der technischen Entwicklung zentral geblieben. So entstehen unter neuer Handschrift noch immer narrative, erfolgreiche Kurzfilme: In „Ego Sum Alpha et Omega“ schreitet ein Mann, seiner Individualität beraubt, durch eine surreale Welt, in „Sprössling“ lässt eine Frau ihr Wunschkind in einem Blumentopf gedeihen, und in X“ muss ein Astronaut seine Identität gegenüber zahlreichen Kopien seiner selbst behaupten. Kassel hat viele lustige, skurrile und dramatische Geschichten in diesem Programm zu erzählen! |
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