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19.1.2007: Ghost in the Shell 2: Innocence 19:00 und 21:00 Uhr, scheune Im Jahre 2032 hat der Begriff „Mensch“ seine Trennschärfe verloren. Cyborgs, Androiden und Roboter bestimmen die irdische Gemeinschaft, und die Minderheit, die noch über organische Anteile in ihrem Körper verfügt, träumt einem schwindenden Ideal hinterher. In diesem Jahr kommt es in Mega Tokio vermehrt zu Fällen, in denen Sex-Androiden plötzlich Amok laufen, Menschen töten und sich schließlich selbst zerstören. Als in einer Woche bereits der achte derartige Vorfall passiert, wird die Spezialeinheit „Sektion 9“ eingeschaltet – denn es scheint sich um gezielte Terrorangriffe zu handeln. Die Cops Batou, ein Cyborg mit letzten organischen Spuren im System, und der größtenteils menschliche Togusa werden auf diese unheimliche Mordserie angesetzt und stoßen auf einen skrupellosen Schwarzmarkt für Unterhaltungsroboter. Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit Regisseur Mamoru Oshii (Jin-Roh, Patlabor) mit seiner spektakulären Verfilmung von Masamune Shirows Manga „Ghost in the Shell“ den Animationsfilm in eine neue Dimension führte und das Medium Anime in die Schlagzeilen brachte wie zuvor nur der Film „Akira“. Daß das langerwartete Sequel mit dem Titel „Innocence“ versehen wurde, zeigt, daß es mehr als lediglich eine Fortsetzung des ersten Teils ist. „Innocence“ ist einerseits ein Actionthriller, erzählt zugleich aber die Geschichte eines einsamen Cyborgs, der verzweifelt an dem festhalten will, was von der Menschlichkeit in einer Welt übrig geblieben ist, in der das Menschliche zunehmend an Wert verliert. Der Film beginnt dort, wo die Fragen in „Blade Runner“ aufhören, und die atemberaubende Gewalt der animierten Bilder ist intensiv und fesselnd von Anfang bis Ende. Detailreich inszeniert und mit Techno-Sounds und japanischen Ritualgesängen unterlegt, verführt „Innocence“ den Zuschauer geradezu, sich in Bilderrausch und Geräuschkulisse zu verlieren - ein neuer Meilenstein des Animationsfilms! Japan 2004, Regie, Buch: Mamuro Oshii, Musik: Kanji Kawai, Produktion: Kodansha Ltd / Production I.G., Originaltitel: Inosensu: Kôkaku kidôtai, 100 Min., 35 mm, OmdtU |
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| 23:00 Uhr: Ghost-in-the-shell-Party, scheune |
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| Vier Dresdner DJ´s bündeln ab 23:00 Uhr ihre besten Platten und Einfälle zu einer experimentellen, einmaligen Neuvertonung von „Ghost in the Shell 2: Innocence”. Studio17 (HipHop/Breakbeats), Trakos (Minimal/Indietronic), Barrio Katz (Funk/Mash-Up) und Blue (Techhouse) legen an acht Decks gleichzeitig auf und fordern das Publikum zum Ghost-Dance heraus. | ![]() |
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