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29.11.2007, 19:00 und 21:00 Uhr Best of Tex Avery Tex Averys Leben ist untrennbar mit der Geschichte des Trickfilms verbunden. Sein prominenter Kollege Chuck Jones schrieb einst über ihn: „Ich lernte von ihm die wichtigste Wahrheit über Animation: Animation ist die Kunst des Timings, eine Wahrheit, die sehr wohl für alle Filme gilt. Und die brillantesten Meister des Timings waren gewöhnliche Comedians: Keaton, Chaplin, Laurel und Hardy, Langdon – und Fred ‚Tex’ Avery.“ Avery ließ wie kaum ein anderer seinen verrücktesten Phantasien in technischer Perfektion freien Lauf. Als Walt Disney Filme mit niedlichen Waldtieren produzierte, setzte Avery ausgeflippte Figuren mit surrealen und zum Teil brutalen Gags dagegen. In „Blitz Wolf“ (1942) versucht der Wolf, als Karikatur von Hitler das Land Pigmanien zu erobern. Der stoische Hund Droopy hat seinen ersten Auftritt in „Dumb- Hounded“ (1943): Als Polizeihund jagt er den ausgebrochenen Wolf quer durch die USA. Wohin dieser auch flüchtet, Droopy ist bereits da. In „Slap Happy Lion“ (1947) erläutert ein kleines Mäuschen, warum der Löwe des Jingling Bros. Circus zum krankhaften Trinker und Raucher verkam, und in „Red Hot Riding Hood“ (1942) verwandelt sich Rotkäppchen in eine betörende Nachtclubsängerin. Averys Humor scheint keine Grenzen zu kennen: Immergeile Wölfe, hungrige Geier, die sich auffressen wollen, oder Katzen, Bulldoggen und Mäuse, die sich in urkomischer Manier schlagen. |
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